1 Schweizer 300 (Hughes 269)- Heliport.de

Schweizer 300 (Hughes 269)

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Technische Daten
Hauptrotordurchmesser: 8,18 m
Länge: 6,76 m
Triebwerk: 1 Lycoming HIO-360-D1A-Kolbentriebwerk mit 225 PS
Leergewicht: 499 kg
Startgewicht: 975 kg
Höchstgeschwindigkeit: 169 km/h
Reisegeschwindigkeit: 155 km/h
Reichweite: 415 km mit Reserve
Hersteller / Land: Schweizer / USA
 

Ursprünglich wurde der leichte zweisitzige Schweizer 300 vom Hersteller Hughes als Beobachtungshubschrauber für die US Army entwickelt; der Prototyp Hughes 269A absolvierte seinen Erstflug am 2. Oktober 1956. Das verbesserte Modell, das die US Army bis 1969 verwendete, trug die Bezeichnung TH-55A Osage. Ab 1983 baute die Schweizer Aircraft Corporation den Hughes 269 zunächst unter Lizenz; später kaufte sie die Produktionsanlagen auf und vermarktet ihn seitdem unter der heutigen Bezeichnung Schweizer 300. Nach der Übernahme von Schweizer durch Sikorsky Aircraft im Jahr 2004 wurde die Produktion 2007 schließlich eingestellt. Heutzutage wird der Typ vor allem als Foto- und Sporthubschrauber sowie vereinzelt noch von der Polizei eingesetzt.

Zu weiteren Versionen gehört die Dreisitzer-Version Hughes 300 und die verbesserte Version Hughes 300C, die neben einem größeren Haupt- und Heckrotor zudem ein stärkeres Triebwerk besitzt, wodurch das max. Startgewicht erhöht wurde. Eine speziell für die Polizei zugeschnittene Version ist der Hughes 300 CQ mit einem verminderten Geräuschpegel, leicht gepanzerten Sitzen, Suchscheinwerfern und Lautsprechern. Die neueste Version ist der Schweizer 300 CB, diese Version ist jedoch eher eine "zerbesserte" als eine verbesserte Version. Der Rotordurchmesser wurde reduziert und die Leistung verringert. Dadurch kann die Maschine nur noch zwei Personen aufnehmen; der mittlere Sitz ist, im Gegensatz zum Standardmodell, nicht vorgesehen. Ferner wurde die Einspritzpumpe durch einen Vergaser ersetzt, wodurch man die Vergaserwärmung nun manuell steuern muss. Der Pilot wurde daher eher be- als entlastet und könnte eine dritte Hand gut gebrauchen. Die einzige Verbesserung ist die Verlegung des Pilotensitzes von der linken auf die rechte Seite, wodurch der Pitch nun zwischen den Sitzen und nicht zwischen dem Pilotensitz und der Tür eingeklemmt ist. Die Betriebskosten liegen etwas niedriger; da bei Rundflügen jedoch nur ein Passagier mitgenommen werden kann, ergibt dies unter dem Strich keine Ersparnis.

 

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