Die Alouette III ist der Nachfolger der Alouette II und wird neben einer Verwendung beim Militär hauptsächlich als ziviler Rettungshubschrauber genutzt.
Die Alouette III wurde durch eine vollständig geschlossene Zelle in puncto Aerodynamik verbessert und durch den Einbau der 870-WPS-Turbomeca-Artouste-III-Turbine erheblich in den Höhenleistungen verbessert.
Der Heckrotor besitzt nun drei Blätter und davor eine horizontale Flosse mit Endscheiben für die Längs- und Richtungsstabilität, ferner wurde das Cockpit modernisiert.
Der Prototyp der SA 316A absolvierte seinen Erstflug am 28. Februar 1959; schon wenige Monate später demonstrierte der Prototyp seine außergewöhnliche Höhenleistung durch eine Landung auf dem Mont Blanc auf über 4000 Metern.
Im Jahre 1968 folgte der SA 316B mit einer auf 570 WPS gedrosselten Turbomeca-Artouste-IIIB-Turbine sowie einem infolgedessen verbesserten Getriebe und einer erhöhten Abflugmasse.
Parallel dazu erschien 1968 die SA 319B mit einer auf 600 WPS gedrosselten Astazou-XIV-Turbine, welche eine bessere Leistung bei einem um bis zu 25 % verminderten Treibstoffverbrauch aufwies. 1972 folgte schließlich die SA 316C mit der Artouste-IIID-Turbine.
Insgesamt wurden über 1450 Maschinen verkauft, die Alouette III ist somit einer der erfolgreichsten Hubschrauber des heutigen Airbus Helicopters (ehemals Eurocopter/Aérospatiale).
In Indien wurde die Alouette III als HAL Chetak in Lizenz gefertigt und befindet sich dort noch heute im Dienst. Das Militär verwendet die Alouette III insbesondere als Such- und Bergungshubschrauber.
In Südafrika spielte sie eine wichtige Rolle in der Drogenbekämpfung und wurde teilweise mit Raketen ausgerüstet. In Rhodesien war die Version G-Car mit dem Zwillings-MG Browning bestückt und bot vier Schützen Platz, während der K-Car über ein 20-mm-Geschütz in der Kabine verfügte.

