Der Prototyp des Ka-25 hieß Ka-20 und wurde 1961 erstmals bei der Luftparade in Tuschino öffentlich gezeigt. Der Ka-25 war lange Zeit der Standard-Bordhubschrauber der sowjetischen Marine und lag in drei Versionen vor, bis 1967 der Ka-25K für den zivilen Sektor erschien, der eine Führerkabine mit Blick auf die Last erhielt und Platz für 12 Passagiere bot, jedoch nie in Serie ging.
Der Ka-25 Hormone-A wird zur U-Boot-Bekämpfung eingesetzt, wozu ihm Torpedos oder Wasserbomben zur Verfügung stehen. Der Ka-25 Hormone-B übernimmt elektronische Stör- und Waffenleitaufgaben; für diese Aufgabe ist er extra mit einem Radar unter dem Bug ausgestattet. Der Dritte ist schließlich der Ka-25 Hormone-C, ein Such- und Rettungshubschrauber. Alle Militärversionen sind mit einer automatischen Blattfaltanlage und Schwimmern an den Seiten ausgestattet.
In den Siebzigern wurden einige Maschinen mit einer Glushenkov-GTD-3BM-Turbine (990 WPS) ausgestattet, wodurch der Ka-25 verbessert wurde. Die Ka-25 war auf zahlreichen sowjetischen Kriegsschiffen stationiert, darunter den Hubschrauberträgern der Moskwa-Klasse mit je 18 Maschinen sowie den Flugzeugträgern der Kiew-Klasse. Nach dem Zerfall der UdSSR übernahm auch die ukrainische Marine einige Exemplare. Insgesamt wurden bis 1973 rund 460 Maschinen gebaut, bevor der Typ schrittweise durch die leistungsfähigere Ka-27 ersetzt wurde.

