Der EC 145 ist der Nachfolger des BK 117 und trug ursprünglich die Bezeichnung BK 117 C-2.
Der erste von insgesamt vier Prototypen absolvierte seinen Erstflug am 12. Juni 1999, der zweite folgte am 15. März 2000 und der letzte startete am 27. Oktober 2000. Er besitzt ein neues Cockpit ähnlich dem des EC 135, eine längere Kabine, neue Rotorblätter, die bessere Flugleistungen ermöglichen, und eine völlig neue Avionik. Der EC 145 sieht demnach aus wie ein BK 117 (Heck) mit der Front eines EC 135. Dadurch wurde der EC 145 erheblich in seinen Leistungen gesteigert, die Zuladung um ca. 145 kg auf 1770 kg angehoben und die Reichweite auf 700 km gesteigert. Seine Zulassung durch das Luftfahrtbundesamt erhielt der EC 145 am 20. Dezember 2000; die französische Sécurité Civile bestellte 32 Maschinen als Ersatz für die Alouette III, weitere acht Maschinen wurden an die Gendarmerie ausgeliefert. Mittlerweile wird der EC 145 auch von der Polizei genutzt und hat auf dem kommerziellen Markt zahlreiche Abnehmer gefunden.
Der mit Abstand größte Einzelkunde ist die US Army: Fast 500 Maschinen der H145-Familie fliegen dort unter der militärischen Bezeichnung UH-72 Lakota und haben bereits über 1,5 Millionen Flugstunden akkumuliert. Im September 2021 wurde die erste UH-72B Lakota ausgeliefert, die als größte Neuerung den Fenestron-Heckrotor des zivilen H145 übernimmt.
Auch die Bundeswehr hat sich für die Plattform entschieden: Im Dezember 2023 wurden 72 H145M als leichte Kampfhubschrauber (LKH) für das Heer bestellt, mit einer ersten Auslieferung bereits im November 2024; im Dezember 2025 wurde die Option über 20 weitere Maschinen eingelöst, womit die Gesamtbestellung auf 82 Hubschrauber anwächst. Unter der seit 2015 gültigen Airbus-Bezeichnung H145 (Zivilversion) bzw. H145M (Militärversion) wird der Typ bis heute produziert und zählt zu den meistgefragten Hubschraubern seiner Klasse weltweit.

